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Zugwagen-Fahrbericht
Audi Q5 50 TDI Quattro

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Kompakter Leistungs-Sportler
Das überaus beliebte Audi-SUV im mittleren Segment, vereint Sportlichkeit mit einem variablen Innenraum. Das ergibt ein vielseitiges Einsatzspektrum und zahlreiche praktischen Lösungen für Freizeit und Alltag.
Fahrspaß pur garantiert der Q5 in der Kombination von Dreiliter-Turbodiesel, Achtgang-Automatik und Quattro-Antrieb. Das sorgt gleichermaßen auch für exzellente Zugeigenschaften, denn immerhin erlaubt Audi für den so konfigurierten Q5 eine Anhängelast von 2.400 Kilogramm. Dabei darf allerdings das Gesamtgewicht des Zuges von 5.045 Kilogramm nicht überschritten werden.
Allemal genug Kraft entfaltet der bärenstarke und laufruhige Sechszylinder, dessen maximales Drehmoment von satten 620 Newtonmeter zwischen 1.750 bis 3.000 Umdrehungen anliegt. Über das hervorragend abgestimmte Tiptronic Automatikgetriebe  gelangt der Kraftfluss ohne merkbare Schaltpausen zum quattro-Allradantrieb. Ohne Untersteuerung und wie auf Schienen fährt sich der Audi präzise durch alle Kurven. Auch auf feuchten Wiesen oder beim Anfahren am Berg ist jederzeit ausreichend Traktion vorhanden. Das Fahrwerk ist zwar sportlich-straff ausgelegt, aber durch die variabel einstellbare Luftfederung recht komfortabel. Trotz des großvolumigen 286 PS Triebwerks sind die Verbrauchswerte im absolut grünen Bereich. Mit dem zwei Tonnen schweren Hobby Excellent Edition 545 KMF am Haken verbrauchte der Test-Audi gut 10 Liter pro Einhundert Kilometer, während im Solobetrieb durchschnittlich 7,1 Liter ausgerechnet wurden.
Gut zu erreichen ist die Taste für die schwenkbare Anhängerkupplung in der linken Abdeckung im Gepäckraum. Perfekt zugänglich ist ebenso die integrierte Steckdose an der Zugstange.
Der geräumige Innenraum glänzt mit tollen Platzverhältnissen für Passagiere und Gepäck. Zudem lassen sich die geteilten Lehnen der um zehn Zentimeter in der Längsrichtung verschiebbaren Rückbank per Hebelzug einfach nach vorne klappen. Dann entsteht eine ebene Ladefläche mit einem Volumen bis zu 1.560 Liter.
Fazit
Summa Summarum präsentiert sich der Q5 50 TDI quattro als leistungsstarke Zugmaschine mit moderaten Verbrauchswerten. Dazu sorgen das 8-Gang-Automatkgetriebe und der Allradantrieb für viel Komfort und optimale Traktion. Hervorzuheben ist ebenso das feine  Qualitätsniveau innen wie außen. Wenn auch der Grundpreis noch akzeptabel erscheint, hält Audi eine lange Aufpreisliste bereit, die den komplett ausgestatteten Testwagen – u.a. mit luftgefedertem Fahrwerk mit variablen Einstellungen, 20-Zoll Aluräder, Dynamiklenkung, Matrix LED-Scheinwerfer mit QLED-Rückleuchten und diversen Assistenz- und Interieur-Paketen - auf gut 87.000 Euro katapultiert.
Technische Daten
Motor: 2.967 ccm, V6-Zylinder-Turbodiesel, 210 kW/286 PS, max. Drehmoment 620 Nm bei 1.750 – 3.000 U/min. Antrieb: Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6d, CO²-Emmission 180g/km, Effizienzklasse: C. Reifen: 255/45 R 20. Fahrwerte: 0-100 km/h 5,7 s, Vmax. 240 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 7,1/10,2 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 70 l, Maße/Gewichte: L/B/H 4.682/1.893/1.672 mm, Radstand 2.819 mm, Leergewicht 2.010 kg, Zuladung 635 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 2.400/750 kg, Gesamtzuggewicht 5.045 kg, Stützlast 100 kg. Basispreis: 58.100,- € (Advanced) Testwagenpreis 87.190,- €, Anhängerkupplung mech. schwenkbar 1.000,- €.  Stand 6/22


Fahrbericht:
Isuzu D-Max Double Cab V-Cross
hrbericht:


Der D-Max hat alles, was einen Pick-up zu bieten hat, denn er ist zuverlässig, langlebig, robust und flexibel einsetzbar. Zur Auswahl stehen die Kabinenvarianten Single-, Space- und Double Cab sowie vier unterschiedliche Ausstattungsversionen.
Wir waren mit dem Doppelkabiner in der Premium-Version V-Cross unterwegs, dessen moderner 1,9-l-Turbodiesel die Euro-6-Norm erfüllt und 163 PS leistet. Das maximale Drehmoment von 360 Newtonmeter wird zwischen 2.000 und 2.500 Touren erreicht. In Verbindung mit der gut abgestuften Sechsgang-Automatik liegt die Höchstgeschwindigkeit 180 km/h.
Ab etwa 120 km/h halten sich Motor- und Windgeräusche akustisch die Waage. Auch bei 150 km/h liegt der Isuzu Pick-Up noch gut auf der Straße. Außerdem verfügt der D-Max  über einen Bremsassistenten, der in einer Notbremsaktion aktiv unterstützt sowie ABS, elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle sowie Berganfahrassistent und Bergabfahrhilfe.
Der zuschaltbare 4x4-Antrieb versetzt den Fahrer in die Lage, in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen die jeweils optimale Kraftverteilung über den Drehschalter in der Mittelkonsole zu wählen. Dabei ist es unter anderem möglich, bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h zwischen Zwei- und Vierradantrieb zu wechseln.
Die Anhängelast beträgt satte 3,5 Tonnen wobei das Gesamtzuggewicht nicht über 6.000 Kilogramm betragen darf. So bietet der gut 2 Tonnen schwere Isuzu gerade für Camper immer noch genug Ladevolumen und eine hohe Anhängelast von 3,5 Tonnen.
Auch der Durchschnittsverbrauch liegt im Solobetrieb mit 9,2 Litern und gut 12 Liter mit dem Knaus Doppelachser am Haken im grünen Bereich.
Fahrer und Beifahrer wird der Einstieg durch einen Griff in der A-Säule erleichtert, doch allzu hoch ist der Japaner ohnehin nicht. Zumindest in Verbindung mit der Doppelkabine ergibt sich auch optisch eine recht flache Silhouette. Bi-LED Scheinwerfer, Sitzheizung vorne, Klimaautomatik, Soundsystem, 9-Zoll Multimedia Display, Rückfahrkamera und elektrisch anklappbare Spiegel sowie Tempomat und Lenkradfernbedienung sind serienmäßig an Bord.
Fazit
Insgesamt überzeugt der D-Max in dieser Konfiguration mit starker Nehmerqualität, umfangreicher Komfort- und Sicherheitsausstattung sowie hoher Flexibilität. Zudem ist der Isuzu Pick-up ein zugstarker Geselle auf allen Untergründen mit einem Hauch Lifestyle-Charakter.


Technische Daten
Motor: 1.898 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 120 kW/163 PS bei 3.600 U/min., max. Drehmoment 360 Nm bei 2.000-2.500 U/min. Antrieb: Heckantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb, 6-Gang-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6, CO²-Emmission 241 g/km, Effizienzklasse: B. Reifen: 255/60 R 18. Fahrwerte: 0-100 km/h 11,9 s, Vmax. 180 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 9,2/12,2 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 76 l, Maße/Gewichte: L/B/H 5.265/1.870/1.790 mm, Radstand 3.125 mm, Leergewicht 2.105 kg, Zuladung 995 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 3.500/750 kg, Gesamtzuggewicht 6.000 kg, Stützlast 245 kg. Basispreis: 52.500,- € (V-Cross), Anhängerkupplung starr 890,- €. Stand 8/22


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Ford Ranger Thunder 2.0 Ecoblue AWD

Selbstbewusster Auftritt


Mit dem aktuellen Ford Ranger präsentieren die Kölner ein multifunktionales Dickschiff, dass auch in Sachen Leistung und Antrieb überzeugt. Dazu verfügt die  auf dem Wildtrack basierende Thunder-Variante für gut 53000 Franken über eine beachtenswerte Sicherheits- und Komfortausstattung.

Optisch orientiert sich der Ranger an seinen amerikanischen Markenkollegen, so dass der Auftritt zwar kraftvoll und dynamisch ausfällt, aber dennoch nicht übermäßig bullig wirkt. Auf die Waage bringt der 5,35 Meter lange Doppelkabiner mit dem stärksten Motor und der Automatik ein stattliches Leergewicht von gut 2,3 Tonnen. Dennoch verbleiben eine Zuladung von knapp einer Tonne sowie die enorme Anhängelast von 3.500 Kilogramm.

Angetrieben wird der getestete Ford Pickup von einem Bi-Turbo-EcoBlue-Dieselmotor mit 2,0 Liter Hubraum. Das Aggregat entwickelt eine Leistung von 213 PS und bringt über das serienmäßige 10-Gang-Automatikgetriebe ein bulliges Drehmoment von 500 Newtonmeter auf die Hinterräder. Bei Bedarf kann der serienmäßige Allradantrieb mit elektronischer Übersetzungswahl zugeschaltet werden. Dank 4x4-Antrieb mit RSC-System (Roll Stability Control) und Traktionskontrolle – plus elektronischer Differenzialsperre an der Hinterachse – ist der vielseitige und robuste Ranger der perfekte Begleiter im Arbeits- und Freizeitbereich.

Der Ranger Thunder ist serienmäßig in edlem Royal-Grau lackiert und steht auf schwarzen 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Farblich dazu passend sind Teile des Kühlergrills, die hintere Stoßstange, der Unterfahrschutz, die Umrandung der Nebelscheinwerfer, der Sportrahmen der Ladepritsche und die Türgriffe in Ebony-Schwarz gehalten. Kräftige rote Akzente im Bereich des Kühlergrills und des Sportrahmens sorgen zudem für einen selbstbewussten Auftritt. LED-Scheinwerfer mit abgedunkeltem Rand zählen ebenfalls zur Serienausstattung. Darüber hinaus verfügt der stylische Pick-up ab Werk über eine Wanne für die Ladepritsche mit praktischem Ladeflächenverteiler und ein pulverbeschichtetes Rollo zur Laderaumabdeckung. Das komfortable Interieur der serienmäßigen Doppelkabine bietet Sitze aus ebenholzfarbigem Leder mit aufgestickten Logos, deren rote Farbgebung perfekt zu den Nähten an Lenkrad, Sitzen und Instrumententafel passen. Die schwarzen Fußmatten des Fahrzeugs stehen im Kontrast zu seinen rot beleuchteten Einstiegsleisten.

Fazit

Insgesamt verleiht das eindrucksvolle Erscheinungsbild  dem Ford Ranger Thunder eine unverwechselbare Präsenz. Außerdem stehen die leistungsstarke Motorisierung in Kombination mit der modernen Automatik ebenso auf der Habenseite wie die exzellenten Zugeigenschaften und die umfangreiche Serienausstattung.


Motor

1996 ccm, 4-Zylinder Ecoblue-Turbodiesel, 156 kW/213 PS, max. Drehmoment 500 Nm bei 1500-3800 U/min.

Antrieb

Heckantrieb, zuschaltbarer Allrad, 10-Gang-Automatikgetriebe

Schadstoffklasse

Euro 6d ISC-FCM, CO²-Ausstoss 246 g/km, Energieeffizienzklasse G

Fahrwerte

0-100 km/h 10,4 s, Vmax. 180 km/h

Verbrauch

Testdurchschnitt Solo/Gespann 9,5 1/11,8 l/100 km, Diesel

Maße L/B/H

5359 x 1815 x 1867 mm, Radstand 3.220 mm

Anhängelast

(12%) gebr./ungebr. 3.500/750 kg, Stützlast 140 kg

Preis

Basispreis: 46.202,- Euro (XLT) Anhängerkupplung starr 774,- Euro Stand 2/22    


KIA Sorento 2,2 CRDi AWD


Kraftvolles Top-Modell  


Die vierte Generation des Sorento SUV wirkt ebenso stattlich wie modern und verfügt alle zeitgemäßen Sicherheits- und Assistenzsysteme. Bei fast identischen Außenmassen hat der Radstand aber um knapp vier Zentimeter zugelegt, was für noch mehr Platz im Innenraum sorgt. Die von uns getestete Topausstattung Style bietet einen sehenswerten Materialmix, Großdisplays mit Kombiinstrument und Infotainmentsystem, feines Nappa-Leder sowie eine tadellose Verarbeitung.

Der moderne Turbodiesel bringt den Zweitonner in Kombination mit dem permanenten Allradantrieb und der sanft schaltenden Achtgang-Automatik in 9,2 Sekunden auf die 100er-Marke, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit 202 km/h und kann bis zu 2,5 Tonnen an den elektrisch schwenkbaren Haken nehmen. Noch akzeptabel für diese Fahrzeuggröße sind die ermittelten Verbrauchswerte.


Überzeugen kann die 8-Stufen-Automatik, deren Schaltvorgänge kaum merkbar sind. Über die Funktionstaste „Drive Mode Select“ ist der Fahrmodus in den Stufen Eco, Normal und Sport wählbar.  

Für optimale Traktion auf allen Untergründen steht der hochmoderne Allradantrieb, dessen ATCC-Funktion zugleich die Seitenstabilität in Kurven erhöht und auch im Gelände Vorteile bringt.

Wie derzeit üblich, verfügt auch das Kia-Flaggschiff  über alle gängigen Assistenzsysteme. Zwei neue Funktionen haben sich zudem als überraschend innovativ wie vorteilhaft erwiesen. So wird man bei Ampelstopps beim Wechsel auf Grün vom Bordsystem zum Losfahren ermahnt. Außerdem gibt es eine neue Totwinkel-Funktion, bei der automatisch mit dem Setzen des rechten oder linken Blinkers die Bilder von in den Außenspiegeln integrierten Kameras im digitalen Kombiinstrument eingeblendet werden. Diese zeigen mehr als Schulterblick und Seitenspiegel dem Fahrer vermitteln können. Wer beim Abbiegen auch das Kamerabild im Auge behält, hat den Fahrbahnrand sowie dort möglicherweise befindliche Hindernisse besser im Blick

Der großzügige Innenraum mit reichlich Platz für alle Passagiere überzeugt in gleicher Weise die der variable Laderaum. Rechnet man den Platz der Unterflurfächer hinzu, kann der Fünfsitzer bei umgeklappter Rückbanklehne rund 2,1 Kubikmeter Ladegut aufnehmen. Normal passen in den Kofferraum bis zu 910 Liter.

Fazit

Mit seiner Großügigkeit, Variabilität und modernem Auftritt präsentiert sich der neue Sorento als komfortables SUV, welches ein hohes Maß an Fahrspaß bietet. Das gilt auf der Straße ebenso wie auf rauem Terrain. Insgesamt ein kraftvoller Zugwagen mit tadellosen Fahreigenschaften, hoher Anhängelast, attraktiver Ausstattung, hochwertigen und bestens verarbeiteten Materialien sowie sieben Jahre Garantie zum fairen Preis.

Technische Daten

Motor: 2.151 ccm, 4-Zyl-Turbodiesel, 148 kW/202 PS, max. Drehmoment 440 Nm bei 1.750-2.750 U/min. Schadstoffnorm: Euro 6d-Temp. Antrieb: Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe. Reifen: 235/55 R 19. Fahrwerte: 0-100 km/h 9,2 s, Vmax. 202 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 6,9 1 /9,8 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 67 l, Adblue 14 l. Maße/Gewichte: L/B/H 4.810/1.900/1.700 mm, Radstand 2.815 mm, Leergewicht 1.852 kg, Zuladung 658 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 2.500/750 kg, zul. Gesamtzuggewicht k.A., Stützlast 100 kg. Grundpreis: 55.790,- €, (Platinum AWD) Anhängerkupplung schwenkbar 1.090,- €. Stand 3/21



Mercedes E 450 All-Terrain


Mit dynamischem Auftritt im Offroad-Look, großzügigen Raumangebot und mit einem Optimum an Sicherheitssystemen richtet sich der Benz-Kombi an die anspruchsvolle Klientel mit gut gefülltem Geldbeutel. Immerhin sind für den 450er-Benziner in der All Terrain-Variante schon in der Basisversion gut 70.000 Euro zu berappen.

Ob unbefestigter Feldweg zum Kletterfelsen oder steile Serpentinen zur tief verschneiten Skihütte: Wo konventionelle Kombis oft schon aufgeben müssen, kommt der All‑Terrain dank erhöhter Bodenfreiheit mit großen Rädern, verstellbarer Luftfederung und serienmäßigem Allradantrieb locker durch. Dank offroad-orientierter Gestaltungselemente wie dem Zweilamellen-Grill im SUV-Stil oder den schwarzen Radlauf-Verkleidungen wirkt der All-Terrain kraftvoll und robust und hebt sich zugleich vom klassischen T‑Modell ab.

Der äußerst laufruhige Reihensechszylinder leistet 367 PS und glänzt mit einem satten Drehmoment von 500 Newtonmeter. Dabei sorgt die fein abgestimmte 9-Gang-Automatik für eine optimale Umsetzung der Leistung in Vortrieb. Das innovative Getriebe überzeugt mit sehr kurzen Schalt- und Reaktionszeiten sowie einem kaum wahrnehmbaren Gangwechsel. Bei dynamischer Fahrweise kann das Getriebe außerdem Gänge überspringen, um sofort das optimale Drehzahlniveau zu erreichen. Schließlich ist über die Lenkradschaltpaddles jederzeit ein manuelles Eingreifen in den Schaltvorgang möglich.

Beachtlich sind die ermittelten Verbrauchswerte von gut 11 Liter im Gespannbetrieb und knapp 9 Liter bei Solofahrten.

Für die nötige Sicherheit sorgen zudem alle momentan verfügbaren elektronischen Helfer, inklusive dem integrierten Anhänger-ESP.

Der Innenraum bietet allen Passagieren viel Platz, wobei auch der variable Laderaum mit der dreigeteilten Rückbank bis zu 1.820 Liter schluckt. Zur Serie gehört die elektromechanisch bedienbare Heckklappe, die sich per Testendruck vom Fahrersitz, an der Heckklappe oder über den Zündschlüssel öffnen lässt. Zugleich bewegt sich das Doppelrollo mit nach oben und fährt beim Schließen auch wieder automatisch zurück.

Fazit

Ob mit oder ohne Caravan am Haken, der E-Klasse-Kombi in dieser Konfiguration überzeugt mit Leistung, Fahrkomfort, Raumangebot und gewohnt exzellentem Qualitätsstandard. Dass der hohe Preis dennoch eine gute Investition ist, macht sich spätestens beim Wiederverkauf bemerkbar.

Technische Daten

Motor: 2.999 ccm, 6-Zylinder Beziner, 270 kW/367 PS bei 6.100 U/min., max. Drehmoment 500 Nm bei 3.500 U/min. Antrieb: 4Matic-Allradantrieb, 9-Gang-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6d-Temp, CO²-Emmission 197-194 g/km, Effizienzklasse: C. Reifen: 245/45 R 19. Fahrwerte: 0-100 km/h 5,4 s, Vmax. 250 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 8,9 1/11,8 l/100 km, Super, Tankinhalt 66 l, Maße/Gewichte: L/B/H 4.996/1.868/1.499 mm, Radstand 2.939 mm, Leergewicht 2.065 kg, Zuladung 625 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 2.100/750 kg, Gesamtzuggewicht k.A., Stützlast 84 kg. Basispreis: ab 71.500,- €, Anhängerkupplung elektr. schwenkbar 1.150,- €. Stand 02/21   


Mitsubishi L 200 2,2 D 4WD Top



Für alles gerüstet

Schon lange gehört der L 200 zu den beliebtesten Pick-ups in Deutschland. Nun geht die sechste Modellgeneration an den Start. Die Neuauflage verbindet bewährte Tugenden wie Haltbarkeit, Ladekapazität und Geländetauglichkeit mit einem neuen Design, verbessertem Fahrkomfort und modernen Technologien.


Im Gespannbetrieb überzeugt der Pickup nicht nur mit hoher Anhänge- und Stützlast, sondern auch mit tadellosen Zugeigenschaften. Dazu ergibt die Kombination aus 150 PS Diesel mit seinem maximalen Drehmoment von 400 Nm, der neu entwickelten 6-Gang-Wandlerautomatik und dem permanenten Allradantrieb eine perfekte Einheit.

So versetzt das Super Select 4WD-II System den Fahrer in die Lage, in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen die jeweils optimale Kraftverteilung über den Drehschalter in der Mittelkonsole zu wählen. Dabei ist es unter anderem möglich, bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h zwischen Zwei- und Vierradantrieb zu wechseln. Für außergewöhnliche Geländegängigkeit sorgt außerdem ein sperrbares Mittendifferenzial, das 4Hlc-Modus die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse steuert. Über die zusätzliche Untersetzung 4LLc wird das Fahren in sehr schwierigem Gelände aktiviert.

Serienmäßig neu an Bord ist der Bergabfahrhilfe sowie die Offroad-Traktionskontrolle mit vier wählbaren Fahrmodi für Schotter, Schnee, Sand und steinigen Untergründen.

Angesichts des hohen Leergewichts halten sich die Verbrauchswerte mit 9,3 bzw. 13,2 Liter pro Einhundert Kilometer noch im grünen Bereich.   

Innen überzeugt der Viertürer mit ordentlichen Platzverhältnissen, komfortablen Frontsitzen und guter Rundumsicht. An den Materialien und dem Qualitätsniveau ist ebenso nichts ernsthaftes zu bemängeln. Auch die Ladefläche bietet mit 152 mal 147 Zentimeter jede Menge Platz. Aufpreis kostet hingegen die formschöne und abschließbare klappbare Laderaumabdeckung.

Fazit

Insgesamt bietet der L 200 mit seiner geräumigen Doppelkabine jede Menge Nutzungsmöglichkeiten, genug Motorpower, Automatikgetriebe, Allradantrieb sowie eine umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung. So ergibt sich ein faires Verhältnis von Preis und Leistung für den aktuellen Mitsubishi Pick-up in der getesteten Top-Ausstattungsvariante.

Technische Daten

Motor: 2.268 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 110 kW/150 PS, max. Drehmoment 400 Nm bei 1.750-2.250 U/min. Antrieb: Permanenter Allradantrieb, 6-Gang-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6d-Temp, CO²-Emmission 206 g/km, Effizienzklasse C. Reifen: 265/60 R 18. Fahrwerte: 0-100 km/h 13,6 s, Vmax. 171 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 9,3/13,2 l/100 km, Tankinhalt: Diesel 75 l, Adblue 21 l. Maße/Gewichte: L/B/H 5.225/1.815/1.780 mm, Radstand 3.000 mm, Leergewicht 2.147 kg, Zuladung 1.038 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 3.100/750 kg, zul. Gesamtzuggewicht 6.150 kg, Stützlast 125 kg. Basispreis: 44.190 € (Top-Variante), Anhängerkupplung starr 800 €. Stand 5/20 



BMW X5 xDrive 40i


Auftritt mit gesteigerter Präsenz

Auch die vierte Generation des X5 beweist in Sachen Effizienz und Dynamik sowie Komfort und Sicherheit ihren Führungsanspruch. Das SUV bekommt 4,2 Zentimeter mehr Radstand, wächst in der Länge um 3,6 Zentimeter und in der Breite um 6,6 Zentimeter sowie in der Höhe um knapp zwei Zentimeter. Das Gepäckraumvolumen liegt je nach Sitzstellung zwischen 650 und 1870 Litern, wobei die Heckklappe zweigeteilt bleibt. In Verbindung mit dem optionalen Komfortzugang können nun beide Elemente automatisch sowie berührungslos geöffnet und geschlossen werden.

Auffälligstes Merkmal an der Fahrzeugfront ist die große, von einem einteiligen Rahmen eingefasste BMW-Niere und serienmäßig ist der aktuelle X5 mit LED-Scheinwerfern ausgestattet.

Zum Test stellt sich das gut zwei Tonnen schwere SUV mit dem modernen Dreiliter-Reihensechszylinder in Kombination mit der Steptronic-Automatik.

Der Benziner im xDrive 40i leistet satte 340 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern, das über den breiten Drehzahlbereich von 1.500 bis 5.200 Touren anliegt.

Das reicht für den Spurt von Null auf Einhundert in nur 5,5 Sekunden, wobei die Höchstgeschwindigkeit 243 km/h beträgt. Im Testbetrieb genehmigte sich der X5 40i im Durchschnitt 8,9 Liter und im Gespannbetrieb knapp 11 Liter. Beide sind in dieser Fahrzeugklasse durchaus moderate Werte.

Ebenso lobenswert sind die sehr sanft schaltende Automatik sowie der intelligente Allradantrieb X-Drive, deren Sensoren konstant das Fahrverhalten analysieren und bei Bedarf die Kraft in Sekundenbruchteilen optimal verteilen.

Gerade Caravaner wissen das zu schätzen, egal ob das Gespann auf sandigem Boden oder auf feuchten Wiesen steht oder beim Wintercamping eingeschneit ist. Selbst mit dem 2 Tonnen schweren Tabbert Caravan am Haken überzeugte der X5 40i mit jederzeit genügend Vortrieb und souveräner Fahrstabilität. Weitere Pluspunkte gibt es für die Anhängelast von 3.500 Kilogramm, dem elektrisch schwenkbaren Haken mit eingebauter Steckdose sowie der elektronischen Anhängerstabilisierung  

Fazit

Der X5 xDrive 40i erweist sich als exzellenter Zugwagen mit hohem Spaßpotential. Dazu bietet der luxuriöse Innenraum äußerst großzügige Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck. Zusammen mit der hohen Qualitätsanmutung innen und außen ergibt sich ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Leistung.

Motor

2.998 ccm, 6-Zylinder -Turbobenziner, 250 kW/340 PS, max. Drehmoment 450 Nm bei 1.500-5.200 U/min.

Antrieb

Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe

Schadstoffklasse

Euro 6d-Temp, CO²-Ausstoss 203 g/km, CO2 Effizienzklasse G

Fahrwerte

0-100 km/h 5,5 s, Vmax. 243 km/h

Verbrauch:

Testdurchschnitt Solo/Gespann 8,91/10,8 l/100 km, Superbenzin

Maße L/B/H

4.922 x 2.004 x 1.745 mm, Radstand 2.975 mm

Anhängelast

(12%) gebr./ungebr. 3500/750 kg, Stützlast 140 kg

Preis

Basispreis: 71.400,- €, Anhängerkupplung elektrisch schwenkbar inkl. Anhänger-Stabilitätskontrolle 1.200.- €   Stand: 3-20



Audi Q8 50 TDI quattro




Top-Modell der Q-Familie

Der Audi Q8 bringt das Beste aus zwei Welten zusammen – die Eleganz eines viertürigen Luxus-Coupés und die praktische Vielseitigkeit eines großen SUV.

Der üppig bemessene Innenraum mit variablem Gepäckabteil, modernste Bedien- und Fahrwerkstechnologien sowie intelligente Assistenzsysteme machen das Top-Modell der Q-Familie zum souveränen Begleiter für Business und Freizeit. Mit seiner coupéhaften Dachlinie wirkt er deutlich flacher als sein Schwestermodell Q7, ist 66 Millimeter kürzer, hat in der Breite aber um 27 Millimeter zugelegt. Mit knapp drei Meter Radstand bietet der Q8 fünf Personen reichlich Platz. Der Kofferraum des SUV fasst standardmäßig 605 Liter, mit geklappten Lehnen wächst er auf bis zu 1.755 Liter.

Das zentrale Element im Innenraum ist das obere MMI touch response-Display. Mit seiner Black-Panel-Optik ist es in ausgeschaltetem Zustand fast unsichtbar in eine große, schwarze Fläche integriert. Einfache, leicht verständliche Grafiken stehen für die digitale Präzision sowie für den hohen Integrationsgrad der Architektur und der Bedienung.

Obwohl das Leergewicht bei über zwei Tonnen liegt, beschleunigt der laufruhige Dreiliter-TDI den Luxus-SUV geradezu leichtfüßig in nur 6,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Ebenso beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 600 Newtonmeter, das zwischen 2.250 und 3.250 Touren anliegt. Über die effizient abgestimmte Achtstufen-Tiptronic wird die Leistung an den Quattro-Antrieb geleitet und ohne Traktionsverlust in Vortrieb umgewandelt. Klar im grünen Bereich liegen die Verbrauchswerte mit 8,1 Liter im Solobetrieb und mit 9,8 Liter im Gespannbetrieb. Das Fahrverhalten des großen SUV, ob mit oder ohne Caravan am Haken erweist sich als agil und komfortabel zugleich.

Fazit

Der von uns gefahrende Q8 mit dem 286 PS TDI präsentiert sich als perfekte Zugmaschine mit exzellentem Qualitätseindruck. Das hat aber natürlich mit stolzen 77 300 Euro seinen Preis. Kommen noch einige sinnvolle Extras hinzu, ist die 100.000 Euro-Grenze schnell überschritten.  

Technische Daten

Motor: 2.967 ccm, 6-Zyl-Turbodiesel, 210 kW/286 PS, max. Drehmoment 600 Nm bei 2.250-3.250 U/min. Schadstoffklasse: Euro 6d-Temp, CO²-Ausstoß 175 g/km, CO²-Effizienzklasse B. Antrieb: Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe. Reifen: 285/45 R 21. Fahrwerte: 0-100 km/h 6,3 s, Vmax. 245 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 6,8 1 /9,7 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 85 l, Adblue 18 l. Maße/Gewichte: L/B/H 4.986/1.995/1.705 mm, Radstand 2.995 mm, Leergewicht 2.230 kg, Zuladung 670 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 3.500/750 kg, zul. Gesamtzuggewicht 6.400 kg, Stützlast 115 kg. Grundpreis: 77.300,- €, Anhängerkupplung elektr. schwenkbar inkl. Anhängerassistent 1.390,- €. Stand 9-19

 


Seat Xcellence 2.0 TDI 4Drive

Nach dem kompakten Ateca und dem kleineren Arona folgt mit dem neuen Tarraco das dritte SUV-Modell der spanischen VW-Tochter. Dabei setzt Seat auf die sportlich ambitionierte Klientel und möchte mit einem gehobenen Premiumanspruch auf sich aufmerksam machen. Dazu zählt unter anderem ein kantig geschnittenes Design mitsamt einem breiten Chrom-Kühlergrill an seiner Frontpartie, genauso wie die serienmäßigen LED-Scheinwerfer.


Innen ist der Tarraco gleichermaßen funktional wie modern. Praxistaugliche Ablagen gibt es in Hülle und Fülle und ein virtuelles Cockpit ist beim neuen SUV ebenfalls mit an Bord. Die perfekte Linienführung des Fahrgastraums berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse von Fahrer und Passagieren gleichermaßen, denn die Sitzplätze vorn und im Fond bieten genug Bequemlichkeit sowie ausreichend Kopf- und Beinfreiheit. Im optionalen Siebensitzer eignet sich die dritte Sitzreihe allerdings eher dem Nachwuchs. Wird die volle Bestuhlung nicht benötigt, lassen sich die Sitze mit wenigen Handgriffen im Fahrzeugboden versenken. Dann wächst der Gepäckraum von minimal 230 auf weiterhin glattflächige 1775 Liter an.

Der im Testwagen installierte 190 PS Tubodiesel mobilisiert ein maximales Drehmoment von satten 400 Newtonmeter zwischen 1.750 bis 3.250 Touren. Über das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG gelangt die Kraft zum Allradantrieb, der ein großes Plus an Traktion, Stabilität und Fahrsicherheit auch abseits der asphaltierten Straße liefert. Sein Steuergerät errechnet permanent das ideale Antriebsmoment für die Hinterachse, so dass Traktionsverluste wegen der vom Fahrzustand abhängigen Vorsteuerung nahezu ausgeschlossen. Im Schub oder bei geringerer Last erfolgt der Antrieb kraftstoffsparend über die Vorderachse.

Ob Solo oder mit dem gut 1.700 Kilogramm schweren Caravan am Haken macht der Tarraco in Sachen Fahrsicherheit und -komfort stets eine gute Figur. Angesichts der Leistung bewegen sich die Testverbräuche mit 7,2 und 10,7 Liter pro 100 Kilometer  im grünen Bereich.

Fazit

Summa Summarum vermittelt der Seat Tarraco in der getesteten Konfiguration jede Menge Fahrspaß, sehr gute Platzverhältnisse und tadellose Zugwagenqualitäten. Zudem enthält die Xcellence-Variante für knapp 44.000 Euro eine umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung, so dass das Verhältnis von Preis und Leistung auf Anhieb überzeugt.

Technische Daten

Motor: 1.968 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 140 kW/190 PS bei 4.000 U/min., max. Drehmoment 400 Nm bei 1.750-3.250 U/min. Antrieb: Allradantrieb, 7-Gang-DSG-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6d-Temp, CO²-Emmission 147 g/km, Effizienzklasse: B. Reifen: 235/55 R 18. Fahrwerte: 0-100 km/h 8,0 s, Vmax. 210 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 7,2/10,7 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 60 l, Maße/Gewichte: L/B/H 4.735/1.839/1.674 mm, Radstand 2.790 mm, Leergewicht 1.816 kg, Zuladung 669 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 2.300/750 kg, Gesamtzuggewicht 4.950 kg, Stützlast 80 kg. Basispreis: 43.800,- € (Xcellence), Anhängerkupplung  schwenkbar 759,- €.   Stand 5/19

Zugwagen-Check

VW T-Roc 2.0 TDI 4Motion


Kompakter Trendsetter

Mit dem T-Roc bietet Volkswagen eine coole SUV-Alternative zum klassischen Golf. Markant ist dabei vor allem die Front mit einer in die Breite gezogenen Kühlergrilleinheit mit den

dort integrierten Doppelscheinwerfern. Akzente in Chrom betonen das stilsichere Auftreten der Style-Variante. Sie finden sich beispielsweise als Spange am schwarz genarbten Kühlergrill und an den Trapezblenden im Heckbereich. Auch der Diffusor ist vorne wie hinten silber abgesetzt. Innen kann die Designblende auf der Instrumententafel in vier verschiedenen Farben gewählt werden, so dass sich der lnnenraum individuell gestalten lässt. Der 4,23 Meter kurze T-Roc bietet neben der erhöhten Sitzposition angemessene Platzverhältnisse für Reisende und Gepäck, wobei auch die Verarbeitungsqualität rundum überzeugt.

Fahrspaß garantiert der im Testwagen installierte 150-PS-Turbodiesel, der jederzeit für flotten Vortrieb sorgt und auch im Gespannbetrieb genug Reserven bereithält. Über das perfekt abgestimmte 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

gelangt der Kraftfluss zum Allradantrieb 4Motion-Active-Control, das zu den modernsten und effizientesten Systemen

dieser Art gehört. Über einen Schalter mit Dreh- und Drückfunktion lassen sich die Fahrprofile für die unterschiedlichsten Straßenverhältnisse aktivieren. Dabei besteht die Auswahl zwischen Snow, Offroad und Offroad

lndividual. lm zusätzlichen Onroad-Modus kann man auch die wirtschaftliche Eco-Variante oder die dynamische Sport-Variante wählen. Das moderne System steht dabei im ständigen Austausch mit dem Bergabfahrassistenten, dem elektronischen Stabilisierungsprogramm und der elektronischen Differenzialsperre. Je nach ausgewähltem Profil ändern sich so die Antriebseigenschaften wie Gaspedaldosierbarkeit, Schaltvorgänge, Motorbremse

und Anfahrhilfe.

FAZIT

Bleibt zu resümieren, dass der trendige Kompakt-SUV bezüglich Design und Technik nicht nur die junge Klientel anspricht. Zusammen mit dem leistungsstarken 150-PS-Turbodiesel, 7-Gang-Automatik, allen relevanten Assistenzsystemen inklusive Anhänger ESP und der

Anhängelast bis zu 1.900 Kilogramm stehen auch die Zugwagenqualitäten auf der Habenseite

Motor

1.968 ccm, -Zylinder Common-Rail-Diesel, 110

kW/150 PS, max. Drehmoment 340 Nm bei

1.750-3.000 U/min.

Antrieb

Allradantrieb, 7-Gang-Automatikgetriebe DSG

Schadstoffklasse Euro 6, CO2-Ausstoss 133 g/km,

Energieeffizienzklasse B

Fahrwerte

0-100 km/h 8,4 s, Vmax. 200 km/h

Verbrauch

Testdurchschnitt Solo/Gespann 6,7 /9,4 l/ 1 00 km,

Diesel

Maße L/B/H

4.234 x 1.819 x 1.578 mm, Anhängelast

(12/8 %) gebr./ungebr. 1.700/1.900/750 kg,

Stützlast 80 kg

Preis

Basispreis: 31.825.- Euro (Style)

Anhängerkupplung abnehmbar 775.- Euro  Stand 2/19



ZUGWAGEN-CHECK:

Jeep Grand Cherokee Trailhawk

 


Anfang der Neunziger begann mit dem Cherokee die Ära der sportlichen und leistungsstarken  Mehrzweckfahrzeuge, die heute unter dem Begriff SUV Furore machen. Auch der Grand Cherokee verfügt über alle Attribute, die einen SUV ausmachen: 250 PS, 202 km/h schnell, Allradantrieb und eine geräumige Karosserie. Dazu gibt es neben dem Trailhawk noch weitere vier Ausstattungsvarianten, die je nach Anspruch und Geldbeutel genug Spielraum für Luxusdetails ermöglichen.

Angetrieben wird der Amerikaner aus dem italienischen Fiat Konzern vom Dreiliter Multijet Turbodiesel mit modernster Common-Rail-Einspritzung. Dessen mächtiges Drehmoment von 570 Newtonmeter steht bei 2000 U/min. zur Verfügung. Dabei geht der V6 außerordentlich kultiviert zu Werke und beeindruckt mit souveränem Kraftfluss über die optimal abgestufte  8-Gang-Automatik.

Ultimative Geländefahreigenschaften bietet das ausgeklügelte Allradsystem Quadra-Drive II, das mit elektronisch geregelten Sperrdifferenzialen vorn, in der Mitte und hinten bestückt ist. Das garantiert für eine noch schnellere Reaktion der Sperren bei sich ändernden Bedingungen. Außerdem an Bord: elektronische Bergabfahrhilfe HDC sowie ESP mit integriertem Überrollschutzsystem ARP.

Im Gespannbetrieb begeistert der Jeep mit exzellenten Zugeigenschaften in Punkto Sicherheit, Komfort und Leistung. So ist es nicht verwunderlich, dass dem Grand Cherokee Trailhawk eine maximale Anhängelast von 3500 Kilogramm erlaubt wird. Mit dem 2300 Kilogramm schweren Testcaravan im Schlepp lag der Durchschnittsverbrauch bei noch vertretbaren 14,5 Liter, während sich der Wert im Solobetrieb bei 10,8 Liter einpendelte.      

Die Aufnahme für den Haken und die Steckdose sind zwar unter der Heckschürze montiert, lassen sich aber perfekt erreichen.

Fazit

Summa Summarum präsentiert sich der Ami-SUV als leistungsstarke Zugmaschine mit exzellenter Automatik und perfektem Allradantrieb. Ob im Solo- oder Gespannbetrieb überzeugen die agilen Fahrleistungen und der sichere Fahrkomfort ebenso, wie das Qualitätsniveau innen und außen. Zusammen mit der  umfangreichen Serienausstattung der Trailhawk-Variante ergibt sich ein tadelloses Verhältnis von Preis und Leistung.

Motor

2987 ccm, 6-Zylinder Common-Rail-Diesel, 184 kW/250 PS, max. Drehmoment 570 Nm bei 2000  U/min.

Antrieb

Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe

Schadstoffklasse

Euro 6, CO²-Ausstoss 184 g/km, Energieeffizienzklasse F

Fahrwerte

0-100 km/h 8,2 s, Vmax. 202 km/h

Verbrauch:

Testdurchschnitt Solo/Gespann 10,8/13,5 l/100 km, Diesel

Masse L/B/H

4828 x 1943 x 1792 mm

Anhängelast

(12%/8%) gebr./ungebr. 3500/1900/750 kg, Stützlast 140 kg

Preis

Basispreis: 64.700,- Euro (Trailhawk) Anhängerkupplung abnehmbar 952,- Euro. Stand 1/19   


Zugwagen-Fahrbericht:

AUDI Q7 3.0 TDI Quattro


Mit der aktuellen Generation des Q7 setzt Audi neue Standards in Sachen Leichtbau, Antrieb, Fahrwerk, Infotainment und Assistenzsystemen. Darüber hinaus wartet sein geräumiger Innenraum mit hoher Variabilität und dem Komfort der Luxusklasse auf.

Verglichen mit seinem Vorgängermodell hat der neue  Q7 gut 300 Kilogramm Gewicht abgespeckt, wobei aber das Leergewicht immer noch knapp über zwei Tonnen liegt. Dennoch beschleunigt der laufruhige Dreiliter-TDI den Luxus-SUV geradezu leichtfüßig in nur 6,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Ebenso beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 600 Newtonmeter, das zwischen 1500 und 3000 Touren anliegt. Über die effizient abgestimmte Achtstufen-Tiptronic wird die Leistung an den Quattro-Antrieb geleitet und ohne Traktionsverlust in Vortrieb umgewandelt. Klar im grünen Bereich liegen die Verbrauchswerte mit 8,1 Liter im Solobetrieb und mit 9,8 Liter im Gespannbetrieb. Gönnen sollte man sich den im Testwagen installierten Anhängerassistenten, der das Rückwärtsfahren mit Anhänger aktiv unterstützt. Zusammen mit der elektronische Anhängerstabilisierung des ESP-Systems und dem elektrisch schwenkbaren Kugelkopf kostet das Paket rund 1.400 Euro.       

Das Fahrverhalten des großen SUV, ob mit oder ohne  Caravan am Haken erweist sich als agil und  komfortabel zugleich. Die elektromechanische Servolenkung und das vielseitige System Audi drive select sind übrigens serienmäßig an Bord. Hingegen müssen die empfehlenswerten Extras, wie Luftfederung  und die neue Allradlenkung, bei der die Hinterräder bis zu fünf Grad einschlagen extra geordert werden.

Obwohl der neue Audi Q7 etwas kompaktere Außenabmessungen als sein Vorgänger aufweist, ist sein Innenraum gewachsen, so dass für Passagiere und Gepäck jede Menge Platz vorhanden ist. Zudem wirkt das Interieur wie eine luxuriöse Lounge.

Fazit

Der von uns gefahrende Q7 mit dem 272 PS TDI präsentiert sich als perfekte Zugmaschine mit exzellentem Qualitätseindruck. Das hat aber natürlich mit stolzen 64.400 Euro seinen Preis. Kommen noch einige sinnvolle Extras hinzu, ist die 100.000 Euro-Grenze schnell erreicht.  

Technische Daten

Motor: 2.967 ccm, 6-Zylinder-Turbodiesel, 200 kW/272 PS, max. Drehmoment 600 Nm bei 1.500-3.000 U/min. Antrieb: Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6, CO²-Emmission 149 g/km, Effizienzklasse: A. Reifen: 255/55 R 19. Fahrwerte: 0-100 km/h 6,3 s, Vmax. 234 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 8,1/9,8 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 75 l, Maße/Gewichte: L/B/H 5.052/1.968/1.741 mm, Radstand 2.994 mm, Leergewicht 2.070 kg, Zuladung 695 kg. Anhängelast: (8%/12%) gebr./ungebr. 3.500/750 kg, zul. Gesamtzuggewicht 6.365 kg, Stützlast 115 kg. Preis: 64.400,- €, Anhängerkupplung elektr. schwenkbar inkl. Anhängerassistent 1.390,- €. Stand 8/18


   

Zugwagen-Fahrbericht

VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion


Die zweite Generation des Bestsellers basiert konstruktiv als erstes Vokswagen-SUV auf Basis des Modularen Querbaukastens MQB. Damit verbessern sich alle Eigenschaften des Tiguan. So wirkt das Karosserie-Design auffallend sportlich und zeigt in jeder Perpektive Charsima.   


Auch das Gewicht konnte im Vergleich zum Vorgänger um mehr als 50 Kilogramm reduziert werden. Dabei macht das Platzangebot im Innen- und Gepäckraum einen großen  Sprung. So beträgt das Kofferraumvolumen im Normalzustand 615 Liter, werden die Rücksitzlehnen umgeklappt, entsteht eine Kapazität bis zu 1.655 Litern.

Serienmäßig sind die Sicherheitssysteme Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, Lane Assist und Multikollisionsbremse an Bord.

Viel Fahrspaß garantiert der im Testwagen installierte 190 PS Power-Diesel, der jederzeit für flotten Vortrieb sorgt, genug Reserven bereithält und äußerst kultiviert zu Werke geht. Zudem überzeugt das maximale Drehmoment von 400 Newtonmeter, das zwischen 1900 und 3300 Touren anliegt. Über das siebenstufige Doppelkupplungs-Getriebe DSG gelangt der Kraftfluss ohne merkbare Schaltpausen zum Antrieb.

Über die neue 4Motion Active Control lässt sich zudem der Allradantrieb individueller und einfacher an alle möglichen Einsatzbedingungen anpassen. Dank dieser  souveränen Antriebs- und Motorkonzeption ist der Tiguan für Anhängelasten bis zu 2.500 Kilo ausgelegt. Als saubere Sache erweist sich der schwenkbare Haken mit integrierter Steckdose und Abreißseil-Öse durch die elektrische Entriegelung. Selbstverständlich gehört das elektronische Anhänger-ESP zur Serie.

Gönnen sollte man sich den optionalen Trailer Assist, der das Rückwärtsfahren mit dem Caravan zum Kinderspiel macht. Einfach den Knickwinkel vorgeben und das System übernimmt die Lenkung. Das alles funktioniert im Zusammenspiel von Sensoren, Rückfahrkamera, elektromechanischer Servolenkung und der Bordelektronik. So erkennt das ausgeklügelte System in Sekundenschnelle, welche Lenkeinschläge notwendig sind, um das Gespann millimetergenau in die vorgesehene Position zu bringen.

Fazit

Insgesamt erweist sich der Tiguan in dieser Konfiguration als perfekter Zugwagen, der in Sachen Leistung, Antrieb und Anhängelast keine Wünsche offenlässt. Auch der variable Innenraum überzeugt ebenso wie die Highline-Variante mit ihrer umfangreicher Komfort- und Sicherheitsausstattung.

Technische Daten

Motor: 1968 ccm, 4-Zylinder Common-Rail-Diesel, 140 kW/190 PS, max. Drehmoment 400 Nm bei 1900-3300 U/min. Antrieb: Allradantrieb, 7-Gang-DSG-Automatikgetriebe Schadstoffklasse: Euro 6,  Emissionsbewertung B, CO²-Ausstoss 149 g/km

Fahrwerte: 0-100 km/h 7,9 s, Vmax. 212 km/h Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 6,7/9,4 l/100 km, Diesel Maße: L/B/H 4486 x 1839 x 1654 mm, Radstand 2677 mm Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 2500/750 kg, Stützlast 75 kg Preis: 40.975,- Euro (Highline) inklusive 7-Gang-DSG, Anhängerkupplung elektr. schwenkbar 880,- Euro Stand: 11/17 



 

Zugwagen-Fahrbericht:

Mitsubishi ASX 2.2 DI-D 4WD

Auffälligstes Merkmal des aktuellen ASX ist der modifizierte Frontstoßfänger, dessen wulstige  Chromstangen in Kombination mit dem abgedunkelten Grill, dem plastisch ausgeformten Markenlogo und dem neuen Unterfahrschutz für einen dynamischen Auftritt sorgen. Dabei erhält die getestete Top-Variante neben der üppigen Serienausstattung das aktualisierte Mitsubishi Multi Communication System MMCS sowie die Sportpedale in Aluminiumoptik.  


Ausgestattet mit dem 2.2-l-Dieseltriebwerk und dem 6-Gang-Automatikgetriebe präsentiert sich der jüngste ASX als eine komfortable und zugleich fahrdynamische Antriebsvariante. Zusammen mit dem zuschaltbaren  und bewährtem Allradsystem AWC ergeben sich souveräne Zugwageneigenschaften, wobei die erlaubte Anhängelast mit 1.400 kg allerdings recht mager ausfällt.       

Immerhin leistet der Common-Rail-Diesel 150 PS und ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter, das zwischen 1.500 und 2.750 Touren verfügbar ist. Die kaum merkbare Schaltarbeit übernimmt die Wandler-Automatik, wobei über zwei Wippen am Lenkrad die Schaltzeitpunkte jederzeit auch selbst bestimmt werden können. Dazu steht der elektronische Allradantrieb für eine optimale Kraftverteilung zwischen den Achsen, was neben der optimalen Traktion auch ein sicheres Handling garantiert und sich insbesondere im Anhängerbetrieb auszeichnet. Wählen lässt sich der Antriebsmodus Front- oder Allrad auch im Fahrbetrieb über die optimal platzierte Taste in der Mittelkonsole. Außerdem steht noch die Funktion 4WD Lock-Modus für mehr Kraft und Drehmoment an der Hinterachse zur Verfügung.   

Ebenso überzeugt der Kompakt-SUV durch seinen langen Radstand, der breiten Spurweite, McPherson Federbeinen vorne und der Multilenker-Hinterachse mit vorzeigbaren Fahreigenschaften.       

Im Testbetrieb verbrauchte der ASX moderate 6,2 Liter bzw. 9,5 Liter im Gespannbetrieb. Der Innenraum überzeugt mit übersichtlicher Armaturentafel, guten Platzverhältnissen und variablen Ladeabteil, das maximal gut 1.200 Liter schluckt.

Fazit

Insgesamt bietet der komplett ausgestattete ASX in der Top-Version jede Menge Komfort- und Sicherheitssysteme. Dazu verschafft die gefahrende Konfiguration in Sachen Dynamik und Agilität ein hohes Maß an Fahrvergnügen, wobei auch das klare und kraftvolle Design gefällt. Bleibt zu resümieren, dass sich der ASX 2,2 DI-D 4WD  für knapp 35.000 Euro als ein stimmiges Angebot entpuppt. Einziger Wehmutstropfen für Caravaner bleibt allerdings die knappe Anhängelast.    

Technische Daten

Motor: 2.268 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 110 kW/150 PS bei 3.500 U/min., max. Drehmoment 360 Nm bei 1.500 - 2.750 U/min. Antrieb: Allradantrieb, 6-Gang-Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6, CO²-Emmission 152 g/km, Effizienzklasse: C. Reifen: 225/55 R 18. Fahrwerte: 0-100 km/h 10,8 s, Vmax. 190 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 6,2/9,5 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 60 l, Maße/Gewichte: L/B/H 5.140/1.928/1.939 mm, Radstand 3.200 mm, Leergewicht 1.995 kg, Zuladung 465 kg. Anhängelast: (12%) gebr./ungebr. 1.400/745 kg, Gesamtzuggewicht k.A., Stützlast 70 kg. Basispreis: 34.490,- € (Top-Variante), Anhängerkupplung abnehmbar 790,- €.   Stand 8-17

 

 

 

VW GOLF SPORTSVAN 2.0 TDI DSG

Für alle die mehr Platz als im normalen Golf brauchen, ist der Sportsvan die richtige Alternative. Denn die längere und höhere Karosse bietet jede Menge Platz für Passagiere und Gepäck. Auch optisch gefällt das dynamische Design mit der nach hinten abfallenden Dachlinie. Die erhöhte Sitzposition sorgt für einen bequemen Einstieg und tadellose Übersicht. Dank des verlängerten Radstands lassen sich die Fondsitze bis zu 18 cm verschieben, so dass selbst die längsten Beine genügend Platz haben. Durch das Umklappen der Rücksitzbank kann das Kofferraumvolumen von 500 auf 1.520 Liter erweitert werden. Noch mehr Platz entsteht übrigens durch das Umklappen des Beifahrersitzes wodurch eine Ladelänge bis zu 2,40 Meter entsteht.

Bezüglich Fahrleistungen und Elastizität überzeugt das bekannte 150-PS-Dieseltriebwerk, wobei sich die Kombination mit dem automatischen Doppelkupplungsgetriebe als empfehlenswerte Investition erweist. Mit dem LMC-Caravan am Haken lag der Testverbrauch bei vorzeigbaren 8,6 Liter, während im Solobetrieb 6,9 Liter zu Buche standen. Keine Probleme in Sachen Vortrieb und Fahrsicherheit hatte der Sportsvan bei der vollen Auslastung der erlaubten Anhängelast von 1.800 Kilogramm bei 8 Prozent Steigung.  

Neben allen relevanten Sicherheitssystemen inklusive Anhänger-ESP umfasst die Higline-Variante umfangreiche Zusatzdetails, wie zum Beispiel: 2-Zonen Climatronic-Klimaanlage, Multifunktionslenkrad mit Schaltwippen, Bi-Xenon Scheinwerfer mit Abbiegelicht, dynamischer Leuchtweitenregulierung und Reinigungsanlage, Parkpilot vorne und hinten, Front-Assist mit City-Notbremsfunktion, Müdigkeitserkennung und Komfortsitze vorne mit Klapptischen an den Rückenlehnen.   

Fazit

Mit dem Raum-Golf in dieser Konfiguration sind insbesondere Camper auf der sicheren Seite, da neben dem variablen Innenraum auch die Zugqualitäten stimmen. Die von uns gefahrene Highline-Variante schlägt zwar mit mindestens 32.625,- Euro zu Buche, bietet aber angesichts umfangreicher Ausstattung und tadelloser Verarbeitungsgüte einen reellen Gegenwert.

Technische Daten

Motor: 1.968 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 110 kW/150 PS, max. Drehmoment 340 Nm bei 1.750-3.000 U/min. Antrieb: Frontantrieb, 6-Gang-DSG Automatikgetriebe. Schadstoffklasse: Euro 6, CO²-Emmission 125 g/km, Effizienzklasse: B. Reifen: 225/45 R 17. Fahrwerte: 0-100 km/h 9,2 s, Vmax. 210 km/h. Verbrauch: Testdurchschnitt Solo/Gespann 6,9/8,6 l/100 km, Diesel, Tankinhalt 50 l, Maße/Gewichte: L/B/H 4.338/1.807/1.578 mm, Radstand 2.685 mm, Leergewicht 1.492 kg, Zuladung 573 kg. Anhängelast: (8%/12%) gebr./ungebr. 1.800/1.600/740 kg, Gesamtzuggewicht 3.825/3.625 kg, Stützlast 75 kg. Preis: 32.625,- € (Highline), Anhängerkupplung schwenkbar 845,- €. Stand: 5/16